Hugenotten in der Uckermark - Geschichte - UckerMarker

- September 2017 -

Flüchten und Aufgenommenwerden um 1700

Die Uckermark ist seit jeher eine karg besiedelte Landschaft. Als „Durchzugsgebiet“ an der Oder hat sie besonders durch Kriege immer wieder besonders gelitten. Als Ende des 17. Jahrhunderts französische Glaubensflüchtlinge – die sogenannten Hugenotten – in die Uckermark kamen, hatte die Region immer noch die Folgen von gleich drei Kriegen zu verarbeiten.

„Nur ca. dreißig Prozent der Bauern- und Kossätenstellen in der Uckermark wurden 1687/88, also ein halbes Jahrhundert nach dem Dreißigjährigen Krieg, wieder bewirtschaftet. Kurfürst und Markgrafen sahen in der Ansiedlung französischer Glaubensflüchtlinge sowie deutsch-reformierter und lutherischer Kolonisten einen Ausweg aus dieser mißlichen Lage.“
(Werner Gahrig: Unterwegs zu den Hugenotten im Land Brandenburg)

Verschiedene Orte in der Uckermark erinnern heute an hugenottische Geschichte. Einige von ihnen haben wir besucht…