Die Geschichte der Heilstätten Hohenlychen - in Arbeit - UckerMarker

Die Heilstätten in Hohenlychen haben eine bewegte Geschichte hinter sich und nun auch wieder eine vor sich. Der neue Besitzer saniert, und plant unter anderem eine noble Ferienanlage. Seinerzeit, Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Heilstätten gegründet worden, um Kinder zu behandeln, die an Tuberkulose litten. Das Sanatorium brachte Lychen den Ruf als "märkisches Interlaken" ein. Im Dritten Reich wurde aus den Heilstätten ein Reichssportsanatorium, in dem unter anderem auch die Versehrten des Autobahnbaus wieder "auf Trab" gebracht werden sollten. Mehrere Ärzte des Sanatoriums wurden nach 1945 verurteilt, weil sie im nahen KZ Ravensbrück Versuche an Häftlingen vorgenommen hatten. Nach 1945 wurde die Anlage von der Roten Armee genutzt. Seit 1993 stand das Gelände leer.